Fastenbrechen bei DITIB Nord

Fastenbrechen bei DITIB Nord

Zum inzwischen gestrigen, traditionellen Fastenbrechen bei der DITIB Nord waren Muslime sehr verschiedener Gruppen geladen.

In seinem Grußwort nannte der katholische Weihbischof Jaschke den vom Hamburger Senat vorgestellten Vertrag mit den
Muslimen eine historische Leistung. Auch wenn es keine rechtlichen Zugeständnisse gäbe, seien durch die schriftliche Fixierung gegenseitige Verpflichtungen eingegangen worden, die am Ende für ein verlässlicheres Zusammenleben stehen können. Er betonte, dass es begrüßenswert sei, dass die Muslimischen Vertragspartner zunächst auf ihr vom Grundgesetz verbrieftes Recht auf einen eigenen Religionsunterricht an Schulen verzichten würden. Ziel sei es, sich in den Hamburger RU für alle einzugliedern. Ihm gefalle, dass somit die Chance bestehe, dass auch muslimische Kinder lernten,dass die Entscheidung zu einer Religion eine freie und auch vernunftgesteuerte sei. Er verhehlte nicht, dass es sehr wünschenswert sei, solche Vereinbarungen auch in muslimisch geprägten Ländern mit Christen oder anderen Religionen zu erleben.
 
Mir fällt bei der gesamten Debatte auf, dass sich auch sehr viele Muslime, die eher als "Kulturmuslime" bezeichnet werden, von dieser Vereinbarung angesprochen fühlen. Sie empfinden es als ein wohltuendes Willkommen heißen.

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Fastenbrechen bei DITIB Nord

Grußwort von Weihbischof Jaschke