Über mich

Seit meiner Schulzeit interessiere ich mich für das, was um mich herum passiert. Klassen- und Schulsprecherin waren die ersten Schritte. Erst im Studium an der Universität Hamburg (Volkswirtschaftslehre) kam ich zur Parteipolitk. Zunächst wurde ich zur Landesvorsitzenden im Ring Christlich-Demokratischer Studenten Hamburg gewählt. Neben den originären Bildungsthemen hatte wir es in den späten Anfangsjahreg der Achtziger mit einer hochpolitischen und kontroversen Situation zu tun.

Die von den kommunistischen Staaten einschließlich der DDR finanzierten Studentenverbände machten mir klar, auf welcher Seite ich stehe: Für die freiheitliche Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenrechte überall auf der Welt. Mein Weg führte bis zur Vorsitzenden unseres Verbandes European Democrat Students (EDS) Hier und im Rahmen späterer Funktionen in der Jungen Union Deutschlands erlebte ich den demokratischen "Umsturz" in Europas Mitte hautnah mit.

Mein Hamburg

Mein Hamburg

Parallel dazu begann ich in der Bezirksversammlung Hamburg Nord die Kommunalpolitik schätzen zu lernen. Die Diskussionen z.B. um Verkehrsberuhigung in Groß Borstel waren eine gute Lehre dafür, wie Interessenausgleich trotz großer Kontroversen zu schaffen ist.

Von 1997 bis 2011 war ich - mit einer zweijährigen Unterbrechung - Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Dort war ich stets in einer Sprecherfunktion. Zunächst Umwelt, dann Europa, dann Integration/Migration und Sprecherin für Ausländer und Integration sowie Sprecherin für Europa, Internationales und Entwicklungspolitk.

Mein Hauptaugenmerk liegt generell auf der Perspektive des guten Zusammenlebens von unterschiedlichen Menschen und Kulturen in Hamburg, Europa und der Welt. Insbesondere bei dem Thema Integration konnte ich in den letzten Jahren in Hamburg gut Kontakte in Teile unserer hamburgischen Bevölkerung mit Wurzeln im Ausland knüpfen. Sehr geholfen hat die Zusammenarbeit mit Aygül Özkan, die auch bis Mitte 2010 in der CDU - Fraktion saß, sowie meine Unterstützer vom Deutsch-Türkischen Forum in der CDU-Hamburg. So sind meine Kontakte in die sog. Türkische Community in Hamburg besonders gut ausgeprägt. Es ist auch die größte Gruppe, mit den meisten Herausforderungen an die heutige Stadtgesellschaft. Das diese nur mit einer aktiven Integrationspolitik über alle Bereiche des Lebens zu meistern sind, hat die CDU Regierung, die ich als Abgeordnete stütze, erkannt. In den Zeiten der Alleinregierung sind uns entscheidende praktische Schritte gelungen. Auf ideologische Debatten, wie sie die SPD und die GAL früher gerne führten, haben wir verzichtet. Ich bin froh, Mitglied im Integrationsbeirat zu sein. Hier redet der Senator über die vielfältigsten relevanten Themen MIT den Menschen, die aus den verschiedentsten Regionen der Welt zu uns gekommen sind oder Ihre familiären Wurzeln dort haben. Aber auch mit Vertretern der Fraktionen und Von Verbänden, die selbst deutsche Wurzeln haben, aber viel in Ihrem Berufsleben mit Zuwanderen zu tun haben. Denn nur miteinander können wir die anstehenden Herausforderungen meistern.

Meine Vorstellungen

Als Christdemokratin sehe ich den Menschen zuvörderst als Individuum.
Ich möchte, dass alle Menschen,die bei uns leben, eine vernünftige Bildung erfahren und unterstütze jeden, der die Chancen, die die Gesellschaft als Ganzes und der Staat im besonderen bietet, auch ernsthaft annimmt. Jeder muss sich anstrengen - was natürlich für alle Menschen gilt. Aber es muss sich dann auch lohnen. Das heißt, Diskriminierung bloss weil man einen türkischen Nachnamen hat, darf es nicht geben. Diskriminierung, weil man ein Muslim ist, darf es auch nicht geben.

Ich bin in Teilzeit bei der Behörde für Wirtschaft und Arbeit beschäftigt sowie Geschäftsführerin im eigenen Unternehmen.


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